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Porridge in der Mikrowelle zubereiten

Porridge gilt bis heute als englisches Nationalgericht. Der Haferbrei wurde in der Vergangenheit vor allem von armen Leuten gegessen, hat sich in den letzten Jahren aber immer mehr zu einem trendigen Frühstück entwickelt. Kein Wunder, ist das Gericht gesund und lecker, hält lange satt und bietet so einen perfekten Start in den Tag. Besonders schnell ist die Zubereitung dabei in der Mikrowelle.
Besonderheiten
  • reichhaltig und vollwertig
  • gesund und lecker
  • in wenigen Minuten verzehrfertig
  • unzählige Rezeptvariationen
  • auch vegane Varianten
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Porridge aus der Mikrowelle ist in weniger als fünf Minuten verzehrfertig. Auch das Abspülen geht schneller, denn du brauchst lediglich eine einzige Schüssel.
  • Porridge ist ein gesundes und reichhaltiges Frühstück, das lange satt macht und so einen idealen Start in den Tag bietet.
  • Der geschmacklichen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Rezeptvariationen reichen von sommerlich-fruchtigen Zutaten bis zu herzhaft-würzigen Toppings. Auch Veganer kommen hier voll auf ihre Kosten.

Rezept für Porridge in der Mikrowelle

Porridge aus der Mikrowelle

Im Prinzip gibt es nicht das Nonplusultra-Grundrezept für die Zubereitung von Porridge. Letztlich entscheidet der persönliche Geschmack über die perfekte Konsistenz und damit die Garzeit, der Hunger über die Menge der Haferflocken – und damit auch die Menge der Flüssigkeit. Auch die Zugabe von Zucker und/oder etwas Salz erfolgt ganz nach Belieben. Für eine Portion benötigst du also ungefähr:

  • 4 EL zarte Haferflocken (ca. 50 g)
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Wasser
  • nach Belieben Zucker, Salz oder etwas Vanillezucker

Es empfiehlt sich, Wasser, Milch und Haferflocken in einer möglichst hohen Schüssel mit einem Fassungsvermögen von mindestens 500 ml zu verrühren – die natürlich auch mikrowellentauglich sein muss. Verzichte hier auf Kunststoff, sondern nutze ein Glas- oder Keramikgefäß.

Stelle diese anschließend bei 800 Watt für 2:30 Minuten in die Mikrowelle. Die Dauer hängt hier ein bisschen davon ab, welche Haferflocken du nutzt. Zarte Flocken sind vielleicht schon nach 1:30 fertig, besonders kernige benötigen eventuell auch 3 Minuten.

Möchtest du das Rezept mit Salz oder Zimt verfeinern, kommen diese jetzt hinzu. Rühre die Masse anschließend um.

Gib die Schüssel erneut für ca. 2:30 Minuten in die Mikrowelle (auf diesen Schritt verzichten einige Rezepte jedoch). Warte danach gut eine Minute ab, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilt hat. Schon ist das gesunde und reichhaltige Frühstück fertig.

Porridge mit Wasser in der Mikrowelle zubereiten

Das Verhältnis von Wasser und Milch kannst du beliebig variieren. Für VeganerInnen eignet sich natürlich die Variante mit Wasser ganz gut, die gleichzeitig auch besonders kalorienarm ist.

Mit Milch zubereiten

Während das Verhältnis von Wasser und Milch in den Grundrezepten klassischerweise zwischen 1:1 und 1:2 liegt, kannst du auch einfach nur Milch nehmen. Das Ergebnis ist dann etwas cremiger und reichhaltiger.

Wer auf Kuhmilch verzichten möchte, hat natürlich auch die Möglichkeit, eine pflanzliche Milchvariante zu nutzen. Je nach Produkt kannst du dann auf einen Teil des Zuckers verzichten, weil einige Produkte entweder schon Zucker enthalten oder – wie z. B. Reismilch – von sich aus eher süß sind.

Fertiges Porridge in der Mikrowelle erwärmen

Noch einfacher als das Zusammenrühren der Zutaten ist wohl der Kauf eines fertigen Porridges. MyMuesli und sicherlich auch der eine oder andere Hersteller hat hier verschiedene Geschmacksrichtungen im Angebot, die speziell für die Zubereitung in der Mikrowelle konzipiert sind. Den Portionsbecher brauchst du vor dem Verzehr nur bei leicht geöffnetem Deckel für 3 Minuten in die Mikrowelle zu stellen. Das ist natürlich besonders bequem – allerdings auch wesentlich teurer und definitiv nicht ganz so umweltfreundlich, da du jedes Mal Müll produzierst.

Protein-Porridge – perfektes Frühstück für Sportler

Eine pfiffige Variante, um dein Porridge mit zusätzlichem Proteingehalt anzureichern, ist die Zugabe von etwas Proteinpulver. In der entsprechenden Geschmacksrichtung sorgt es direkt noch für die nötige Süße.

Am weitesten verbreitet sind hier Whey- und Casein-Proteine. Beide sind geeignet, der Unterschied liegt nur darin, dass die Konsistenz des Breis bei Casein am Ende etwas fester ist als bei Whey. Dem kannst du gegebenenfalls mit etwas mehr Flüssigkeit entgegen steuern.

Leckere Varianten – von exotisch-fruchtig bis herzhaft-würzig

Hast du das Grundrezept schon mehrfach erfolgreich zubereitet, ist es an der Zeit, mit dem Experimentieren anzufangen. Der Kreativität sind dabei im Prinzip kaum Grenzen gesetzt. Zu den Klassiker gehören dabei wohl verschiedene Früchte wie Himbeeren oder Heidelbeeren, mit denen du den Haferbrei weiter verfeinerst. Auch Nüsse, Bananen oder Rosinen sind hervorragende Energielieferanten für den Start in den Tag.

Wer es auch mal etwas ausgefallener mag, versucht vielleicht auch mal, Datteln und Melone, Mohn und Marzipan, oder einfach verschiedene Gewürze wie Zimt oder Lebkuchengewürz in den Brei zu rühren.

Selbst die salzige Variante oder Toppings aus Bacon, gerösteten Zwiebeln oder Tomaten finden zahlreiche Anhänger. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Lässt sich Porridge in der Mikrowelle aufwärmen?

Du kannst Porridge in der Mikrowelle auch wieder aufwärmen. Hier eignet sich eine Wattzahl von 400 W hervorragend. Das dauert vielleicht einige Sekunden länger als auf der höchsten Stufe, doch bleiben Geschmack und Konsistenz dann besser erhalten und das Gericht hat am Ende überall die gleiche Kerntemperatur. Das Pulver verrührst du direkt zu Beginn mit den Haferflocken und der Flüssigkeit.

Decke den Brei zum Aufwärmen ab. Das verhindert nicht nur das Herumspritzen in der Mikrowelle, sondern auch, dass die Oberfläche austrocknet. Unterbrich den Aufwärmvorgang einige Male und rühre das Porridge um, damit die Temperatur am Ende überall gleich ist.

Wie gesund ist die Zubereitung in der Mikrowelle?

Das Gerücht, dass die Zubereitung in der Mikrowelle ungesund ist, hält sich noch immer hartnäckig. Dabei verlieren die Lebensmittel in der Mikrowelle ähnlich viele Nährstoffe wie bei der Zubereitung auf dem Herd, teilweise sogar weniger.

Wichtig ist jedoch, dass du zur Zubereitung von Haferbrei und Co. kein Kunststoffgeschirr in die Mikrowelle stellst. Durch das Erhitzen lösen sich feinste Partikel aus dem Plastik, die schädlich für die Gesundheit sind. Nutze hier lieber Glas- oder Keramikteller und Schüsseln.

Weiterführendes

Hier findest du ein weiteres Rezept für ein leckeres Protein-Porridge aus der Mikrowelle:

Der Porridge-Weltmeister verrät dir einige seiner Tricks in diesem Video:

Du willst wissen, warum Porridge so gesund ist? Dann schau dir diesen Beitrag vom SWR an:

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