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Bratapfel aus der Mikrowelle – köstlicher Nachtisch in der kalten Jahreszeit

Bratapfel ist in der Weihnachtszeit ein echter Klassiker – der sich ganz nebenbei in nur wenigen Minuten selber machen lässt. Noch schneller funktioniert die Zubereitung des Bratapfels in der Mikrowelle. Mit der Wahl einer kalorienarmen Füllung ist die köstlich duftende Nachspeise dabei sogar ziemlich gesund und sorgt nicht für zusätzliche Polster in der kalten Winterzeit.
Besonderheiten
  • gesunde Alternative zu Plätzchen
  • winterlicher Klassiker
  • in wenigen Minuten fertig
  • raffinierte Füllungen
  • herzhaft, fruchtig oder süß
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Bratapfel ist ein herrlich duftender Klassiker in der Winterzeit. Je nach Füllung kannst du so eine kalorienarme Alternative zu Plätzchen & Co. zubereiten, die nicht minder köstlich ist.
  • Es gibt eine Vielzahl raffinierter Füllungen. Längst wurde die typische Variante mit Marzipan und Rosinen um viele leckere Rezepte ergänzt – auch herzhafte und fruchtige Füllungen sind sehr beliebt.
  • Während der Apfel im Ofen rund eine halbe Stunde braucht, ist er in der Mikrowelle in nur 3-5 Minuten fertig gebacken.

Bratapfel

Ist Bratapfel aus der Mikrowelle gesund?

Bratapfel ist so oder so die gesündere Alternative zu den sonst üblichen Leckereien zu Weihnachten – Stollen, Plätzchen und Lebkuchen stecken voller Zucker und Fett. Nichtsdestotrotz verkommt auch der Bratapfel oft zu einer wahren Kalorienbombe. Schuld daran ist die Füllung. Die gute Nachricht ist damit auch: Du kannst sie ganz individuell gestalten und den Bratapfel damit vergleichsweise gesund zubereiten.

  • Nutze anstelle von raffiniertem Zucker Ahorn- oder Dattelsirup oder auch Apfelmark.
  • Das ausgehöhlte Fruchtfleisch kannst du auch für die Füllung nutzen und z. B. mit Datteln, Cranberrys oder Rosinen vermengen.
  • Würze die Mischung mit Zimt oder Lebkuchengewürz und einigen Spritzern Orangen- oder Zitronensaft.
  • Nüsse sind reich an gesunden Fetten. Auch sie machen sich gut in der fruchtigen Füllung. Eine Alternative ist hier auch Nussmus, das gleichzeitig für die Klebrigkeit sorgt, für die normalerweise das Marzipan verantwortlich ist.
  • Willst du mehr Masse schaffen und das Volumen vergrößern, dann nutze Hafer- oder Hirseflocken anstelle des Marzipans.

Geeignete Apfelsorten für Bratäpfel

Einen perfekten Kontrast zu den süßen Füllungen bieten säuerliche Äpfel wie Boskop, Cox Orange, Gloster, Gravensteiner oder Jonagold. Diese haben zudem die gute Eigenschaft, dass sie beim Backen nicht so schnell zerfallen. Pink Lady oder Elstar sind hingegen weniger geeignet.

Wenn du etwas größere Äpfel verwendest, fällt das Entkernen leichter und du hast mehr Platz für die Füllung.

Leckere Bratapfel-Füllungen

Die klassische Füllung für einen Bratapfel besteht für gewöhnlich aus Marzipan und Rosinen. Doch gibt es noch eine ganze Reihe an raffinierten Alternativen, von herzhaft bis fruchtig und süß.

herzhafte Füllungen süße Füllungen fruchtige Füllungen
Schinken und Käse Mohn Aprikosen
Hackfleisch Spekulatius oder Lebkuchen Marmelade
Gorgonzola Erdnussbutter Orange
Quark oder Joghurt Schokolade oder Nougat Cranberrys
Süßkartoffeln Müsli oder Haferflocken Ananas und Rum
Feta, Oliven und Tomaten Dinkel und Rosinen Kirschen und Mandeln
Frischkäse und Honig Marshmallows
Speck Quark und Puddingpulver

Bei den süßen und fruchtigen Varianten ist das Servieren mit Vanillesauce oder etwas Eis sehr beliebt. Du kannst den Apfel abschließend aber auch einfach mit etwas Zimt und Zucker bestreuen.

Bratapfel Zubereitung – so geht’s

  • Schneide unten eine dünne Scheibe vom Bratapfel ab. So steht er später besser in der Form oder auf dem Teller.
  • Anschließend schneidest du auch von oben eine ca. 1 cm dicke Scheibe ab. Damit kannst du den Apfel später entweder wieder bedecken oder das Fruchtfleisch für die Füllung verwenden.
  • Entkerne den Apfel vorsichtig mit einem Apfelausstecher oder einem Esslöffel. Wichtig ist hier, dass du auf keinen Fall den Boden durchstechen darfst. Ansonsten läuft die Füllung später aus.
  • Befülle den ausgehöhlten Apfel mit deinen Lieblingszutaten.
  • Steche die Schale mit einer Gabel einige Male leicht ein. So platzt sie beim Erhitzen nicht.
  • Gare den Apfel für 3-5 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle.

Alternativ zum Aushöhlen kannst du den Apfel auch einfach vierteln und auf einem Teller für 2 Minuten in die Mikrowelle geben. Damit verliert er zwar seine charakteristische Form, der Geschmack ist jedoch genauso gut, wenn du ihn anschließend z. B. mit Zimt und Zucker bestreust oder die Stücke zu Vanilleeis oder -sauce servierst.

Bratapfel in der Mikrowelle aufwärmen

Frisch schmeckt der Bratapfel natürlich am besten. Hast du dich bei der Menge jedoch verrechnet, kannst du den Bratapfel später auch wieder in der Mikrowelle aufwärmen. Am besten deckst du ihn dabei aber locker ab, damit er nicht zu sehr austrocknet.

Alternativen zur Mikrowelle – Bräter, Römertopf & Co.

Hast du gerade keine Mikrowelle zur Hand, dann kannst du den Bratapfel natürlich auch im Ofen zubereiten. Das erfordert lediglich etwas mehr Zeit und Energie. Dazu stellst du den Apfel entweder einfach auf ein Backblech oder nutzt einen Römertopf, den du 10 Minuten vorher wässerst. Bei dieser Variante brauchst du den Ofen nicht vorheizen.

Alternativ kannst du den Bratapfel auch in einem Bräter oder bei indirekter Hitze auf dem Grill backen, bis er schön weich ist.

Weiterführendes

So funktioniert der Bratapfel aus der Mikrowelle:

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